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Am 1.06.2011 machten sich drei Schwimmer der SG Elbe Wedel, zwei Aktive plus Trainer, auf den Weg nach Berlin
um an den Deutschen Meisterschaften im Schwimmen teilzunehmen. Schon auf der mehrstündigen Fahrt, auf welcher
sich die Zeit mit Hörbüchern, Musik und durch von Kadda angeführte Diskussionen vertreiben ließ, herrschte eine
lockere und zuversichtliche Atmosphäre.
In der Hauptstadt angekommen ging es erst kurz in unser Hotel, bevor wir mit Schwimmsachen bewaffnet uns in die Schwimmhalle am
Europasportpark begaben. Hier schauten wir uns erst einmal den laufenden Wettkampf an und begutachteten die Konkurenz.
Anschließend hüpften wir selbst ins Wasser, um gut vorbereitet am nächsten Tag an den Start zu gehen.
Am Mittwoch sollten für Kadda und mich zu Anfang die 200m Schmetterling auf dem Programm stehen. Aufgrung meines
Trainingsrückstandes ging ich mit gemischen Gefühlen an den Start. Nach den ersten 100m machte sich dann auch schnell die
mangelnde Ausdauer bemerkbar, sodass ich letzten Endes den Wettkampf auf Rang 27 beendete. Das Hauptaugenmerk sollte jedoch
auch auf der halben Strecke liegen.
Für Katharina lief es kurze Zeit später um einiges besser. Sie schlug in einer Zeit von 2:26:62 Minuten als Achte in ihrem
Jahrgang an und qualifizierte sich so für den Endlauf am Samstag. Ein toller Erfolg! Mit einer neuen Bestzeit über 50m
Schmetterling am Abend setzte sie noch einmal einen drauf.
Am nächsten Tag standen die 100m auf dem Programm. Motiviert durch den Vortag und die Atmosphäre in der Halle trat ich vor
den Startblock. Heute sollte es besser laufen: Das viele Landtraing zahlte sich aus und ich konnte trotz gesundheitlicher
Probleme in den Vorwochen in 1:00:66 Minuten eine neue Bestzeit erschwimmen. Kadda konnte mit ihrer Zeit von 1:06:67
Minuten ebenfalls sehr zufrieden sein.
Freitags hatten wir einen wettkampffreien Tag und konnten uns Berlin ein wenig näher anschauen, ein bisschen shoppen und
gegen Abend zum Einschwimmen in die Halle gehen.
Am nächsten Morgen hatte Katharina dann ihren großen Auftritt. Während das ZDF bereits viele Kameras und Mikrofone für die
späteren offenen Finals aufbaute, machte Kadda sich warm und ging dann an den Start. Sogar Lars und Inga waren extra aus
Wedel angereist, um Kadda zu unterstützen. Am Ende war sie in 2:28:38 Minuten zwar etwas langsamer als im Vorlauf, aber das
beeinträchtigte das tolle Erlebnis kaum und auch Mathias war mit der Leistung sehr zufrieden. Anschließend guckten wir uns
noch die Finals live in der Halle an und machten uns dann langsam auf den Heimweg.
Insgesamt konnte man ein durchweg positives Fazit ziehen. Es gab mehrere Bestzeiten, eine Finalteilnahme und alle Beteiligten
konnten neue Erfahrungen sammeln.
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